Madagaskar-Taggeckos

 

 

  Little Food

 

  

Seit dem 4.12.2006 lebt er bei uns

 Daniel und Nino-Nico haben ihn geschenkt bekommen.

 

 

 

Im Jannuar 2007 durfte Little Food in sein neues riesen Terrarium umziehen, das unser Papa gebaut hat. Es ist wie immer super geworden !!!

 

 

 Hier bin ich schon ausgewachsen

 

 

Stuard Little

 

 

 

Geb. 20.01.2007

 

 

 

Großer Madagaskar Taggecko 

Phelsuma madagascariensis grandis 

Allgemeine Infos:

Herkunft: Madagaskar

 

Lebensraum: der große Mad. Taggecko ist sehr anpassungsfähig. Die Tiere bewohnen als Kulturfolger sogar Bauwerke in menschlichen Siedlungen, sowie Bananenstauden und Baume in Hausgärten und Plantagen. Das Verbreitungsgebiet der Art zeichnet sich durch ein recht trockenes Klima aus, wobei es jedoch während des Sommers nicht selten zu Überschwemmungen kommt.  

Kennzeichen: Die Körpergrundfarbe ist ein leuchtendes Grün. Über die Nasenlöcher läuft ein roter Streifen bis zu den Augen. Auf den Kopf tragen die Tiere ein rotes "V", welches auch zu einem kompletten Dreieck zusammenlaufen kann. In den meisten Fällen besitzen die Phelsumen eine rote Sprenkelung auf den Rücken, welche aber auch komplett fehlen kann. Bauch und Kehle sind hell gefärbt. Die Geschlechter lassen sich durch die Femoralporen recht gut unterscheiden (s. u.). Die Männchen können bis zu 30 cm groß werden, die Weibchen bleiben einige cm kleiner.  

Haltung im Terrarium: Diese Taggeckos benötigen ein geräumiges Terrarium, welches eher höher als breit sein sollte. Zum klettern brauchen sie stabile Pflanzen mit großen Blättern. Phelsumen lieben glatte Flächen, wie Glasscheiben oder Bambusstäbe. Die Temperatur sollte zwischen 25° und punktuell 35° liegen, und nachts auf ca. 20° abkühlen. Die Grandis sind sehr sonnenhungrige Tiere die gerne den warmen Platz unter dem Strahler aufsuchen. Eine Luftfeuchte von 50 - 60% tagsüber wäre empfehlenswert. Nachts sollten diese Werte etwas ansteigen, was durch abendliches sprühen erreicht wird. Der Bodengrund ist den Tieren ziemlich egal, da sie so gut wie nie auf dem Boden anzutreffen sind. Gute Erfahrungen haben wir mit einer Schicht Seramis (speichert die Feuchtigkeit sehr gut) und oben eine Schicht Pinienrinde gemacht. Die Phelsumen lecken die Tropfen auf, die beim Sprühen entstehen. An einen Wassernapf gehen sie selten, trotzdem sollte stets einer mit frischem Wasser im Terri stehen. Oft trinken sie auch aus dem in Pflanzen (z. b. Bromelien) stehenden Wasser. Adulte Phelsumen sollen alle 2 -3 Tage gefüttert werden. Sie fressen alle üblichen Insekten wie z. B. Heimchen, Grillen, Heuschrecken usw. Einmal die Woche bekommen sie einen Brei, der aus zerdrückter Banane, oder anderen süßen Früchten, Honig und einem Vitaminpräparat besteht. Bei allen Phelsumen sind sowohl die Männchen als auch die Weibchen untereinander unverträglich. Es ist ausschließlich eine Einzel- oder Paarweise Haltung zu empfehlen. Auch Männchen und Weibchen vertragen sich manchmal nicht und müssen getrennt werden, bevor es zu schlimmeren Beissereien kommt. Da hilft dann nur es mit neuen Partnern zu versuchen.  

Zucht: Im Winter sollte die Beleuchtungsdauer um ca. 2 Stunden am Tag verkürzt werden, und die Tiere etwas trockener gehalten werden. Phelsumen sind sehr fruchtbar und einfach nachzuziehen. Die Weibchen können alle 4 bis 6 Wochen bis zu zwei Eiern legen. Allerdings ist anzumerken, das sie keine Legemaschinen sind, und sich so viele Gelege schlecht auf den Allgemeinzustand und die Lebensdauer der Tiere auswirkt. Deshalb sollten die Paare hin und wieder getrennt werden. Bei der Paarung beißt sich das Männchen am Nacken des Weibchens fest. Da die Haut der Phelsumen sehr empfindlich ist kommt es oft vor, das dabei ganze Hautstücke herausgerissen werden. Diese Wunden sind aber nicht schlimm und heilen meist problemlos wieder ab. Die Eier werden meist an Blatt- oder Astgabeln abgelegt, oder einfach an die Scheiben geklebt. In der Regel sind es zwei miteinander verklebte Eier. Die Eier werden bei ca. 28° inkubiert, und schlüpfen dann nach ca. 60- 70 Tagen. Die Jungtiere sind ca. 4-5 cm groß und werden genauso wie die Eltern gehalten, aber jeden Tag gefüttert. Die Grandis können 15 bis 20 Jahre alt werden. Unter Terrarienbedingungen verkürzt sich diese Zeit aber meistens. Geschlechtsreif sind sie nach ca. einem Jahr. Die Geckos unterliegen Anhang II des Artenschutzgesetzes und müssen daher auf den zuständigen Behörden angemeldet werden.

 

 

 

 

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