Lisztäffchen

 
Gismo  
  
Geb.26.07.2006 

  

 

Name:

Engl.

Lisztäffchen

Saguinus oedipus

Zuordnung:

Säugetier, Affen

 

 

Haustier:

Nein

Grösse:

Ca. 25 bis 30 cm

 

 

Gewicht:

350-450 g

Heimisch in:

Nordkolumbien

Lebenserwartung:

Im Zoo: 13 Jahre
Freilebend: 10 Jahre

Anzahl Junge:

1 bis 2

Gewicht Junge:

Ca. 40 g

Grösse Junge:

4 cm lang

Geschlechtsreife nach:

Weibchen nach 18, Männchen nach 24 Monaten

Fortpflanzungszeit:

Zweimal pro Jahr

Trag- oder Brutzeit:

Tragzeit 140-145 Tage, entwöhnt nach ca. 3 Monaten

Futter:

Insekten, Spinnen, Frösche, Früchte, Blüten, Eier und Nestlinge

Verwandtschaft:

Krallenaffen

Feinde:

Kleine Raubkatzen, Greifvögel, Schlangen

Lebensraum:

Regenwald

Vorkommen:

Nur noch 2500 Tiere

Gefärdete Art:

Stark bedroht

Tag oder Nachtaktiv:

Tagaktiv

 

 

 

Jana April 2007 

 

Sozialverhalten: Die Mutter sorgt nur in den ersten 14 Tagen für die Jungen, danach übernimmt der Vater das Tragen und Behüten. Nur zum Säugen werden die Jungen Lisztäffchen der Mutter übergeben. Lisztäffchen leben als Paar monogam in einem eigenen Revier. Die kleine Familie besteht aus den Eltern und den noch nicht geschlechtsreifen Jungen. Sobald die Jungen geschlechtsreif sind müssen sie die Familie verlassen.
Untersuchungen haben gezeigt, dass die Männchen bereits ab dem ersten Schwangerschaftsmonat selbst ebenfalls stark an Gewicht zulegen. Die Vaterschaft und das Herumtragen der beiden Jungen fordert viel Energie, die sich das Lisztäffchen Männchen im Vorfeld zulegt.
Aber ein klein wenig ist das auch Show. Denn die älteren Geschwister müssen bei der Aufzucht und dem Herumtragen der Kleinsten mithelfen.

 

Beschreibung: Lisztäffchen leben zur Hauptsache in den Bäumen. Nur selten sind sie am Boden anzutreffen. Um den Durst zu stillen lecken sie den Tau oder Regen von den Baumblättern.

Weil sie so hübsch aussehen, wurden sie gerne als Haustiere gehalten. Dank des Artenschutz Abkommens kann dies verhindert werden.
Seinen Namen tragen sie wegen der Ähnlichkeit der Haartracht mit dem österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Liszt.

 
 
 

 Momo

Sie ist am 14.02.2005 geboren

   

Unser ganzer Stolz 

  Am 20.05.2008 ist unser erstes Lisztäffchenbaby geboren

 

 

  

 

Hier ein Bilde von Momo mit ihrem Baby, als es fünf Tage alt war



Wir haben ein Lisztäffchen-Weibchen das schon mal ein Junges getragen hat und ein handaufgezogenes Lisztäffchen-Männchen.
Fast alle Züchter haben mir gesagt,daß das mit dem Nachwuchs nichts wird,denn es wird vom Männchen kaputt gemacht oder....
Also ich hab das nie geglaubt und die Hoffnung nicht aufgegeben,denn mein Verstand sagt mir ,daß es im Instinkt liegt,daß das Baby automatisch aufgezogen wird.
Eine Mutter schmeißt ihr Kind auch nicht weg,wenn sie keine Geschwister hatte.( Leider manche schon,das ist aber ein anderes Thema )

Am 20.05.2008 war es soweit, unser erstes Lisztäffchen - Baby wurde geboren und 2  1/2 Wochen nur von der Mutter getragen.Gestern am 8.6.08 traute ich meinen Augen nicht.
Gismo kam ganz stolz mit dem Baby auf dem Rücken zu mir.Ganz passte es ihm nicht,denn er versuchte immer seinen Schwanz oder die Hand zu schnappen,aber er gewöhnte sich sehr schnell daran.Ich hatte große Sorge und Angst,daß was passiert und schaute immer wieder nach ihnen,aber kein Grund zur Aufregung.
Am Nachmittag hat er es wieder Momo abgegeben.
Heute Früh kam er wieder mit dem Baby an so als wollte er mir sagen: "Hey ich hab schnell gelernt und ich bin ganz stolz Vater zu sein."

Wir sind so unbeschreiblich glücklich.


       

 Hier ist das Junge 5 Tage alt

   

 

Lana Gesetz Haltungsbedingungen !!! 

 

Springtamarine; Krallenaffen 

Raumbedarf 

Grundfläche,Innenvoliere 5 m2 und 2m Höhe 

 

Bei Zwergseidenäffchen: 4 m2

 

Klimatische Bedingungen

Temperaturen im Innenraum 18 bis 24 °C.

Bei Temperaturen bis 5 °C können die Tiere noch in die Außenanlagen mitbenutzen.Außenkäfige sollen Schatten und Sonne bieten.  

Gehegeeinrichtung 

Viele vertikale und horizontale Äste als Kletter-, Lauf- und Springeinrichtungen.Viele Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten – besonders in den oberen Bereichen der Anlage –, Sitzplattformen, auf denen die ganze Familie zusammensitzen kann. Nestboxen für jede Familiengruppe. Visuellen Kontakt zwischen benachbarten Krallenaffengruppen durch undurchsichtige Trennwände vermeiden. Außenanlagen teils überdachen, natürlicher Boden mit Bewuchs.

Sozialgefüge

Haltung paarweise oder in Familiengruppen.

Ernährung

Zusätze von Vitamin D3 bei ausschließlicher Innenhaltung und während der Wintermonate. Vielseitiges Angebot an Obst und Gemüse.Das Futter muß reich an tierischem Eiweiß, Vitaminen und Mineralien sein. Mehrere Futternäpfe für eine Familie im Gehege verteilen. Laub,Maispflanzen, ganzes Obst, Holzstückchen mit Honig, lebende Insekten usw. als Beschäftigungsfutter.

Fang und Transport

Krallenaffen sind sehr streßempfindlich.Wenn Fangnetze erforderlich,dann Netze aus Tuch wählen, da die Krallenaffen in Maschennetzen leicht mit ihren Nägeln hängenbleiben. Fang

 

Das sind unsere eigenen Erfahrungen !!!

 

  Aufzuchterfahrung

Auch Handaufzuchten tragen ihre Jungen

 

Wir haben ein Lisztäffchen-Weibchen das schon mal ein Junges getragen hat und ein handaufgezogenes Lisztäffchen-Männchen.
Fast alle Züchter haben mir gesagt,daß das mit dem Nachwuchs nichts wird,denn es wird vom Männchen kaputt gemacht oder....
Also ich hab das nie geglaubt und die Hoffnung nicht aufgegeben,denn mein Verstand sagt mir ,daß es im Instinkt liegt,daß das Baby automatisch aufgezogen wird.
Eine Mutter schmeißt ihr Kind auch nicht weg,wenn sie keine Geschwister hatte.( Leider manche schon,das ist aber ein anderes Thema )

Am 20.05.2008 war es soweit,unser erstes Lisztäffchen - Baby wurde geboren und 2  1/2 Wochen nur von der Mutter getragen.Gestern am 8.6.08 traute ich meinen Augen nicht.
Gismo kam ganz stolz mit dem Baby auf dem Rücken zu mir.Ganz passte es ihm nicht,denn er versuchte immer seinen Schwanz oder die Hand zu schnappen,aber er gewöhnte sich sehr schnell daran.Ich hatte große Sorge und Angst,daß was passiert und schaute immer wieder nach ihnen,aber kein Grund zur Aufregung.
Am Nachmittag hat er es wieder Momo abgegeben.
Heute Früh kam er wieder mit dem Baby an so als wollte er mir sagen: "Hey ich hab schnell gelernt und ich bin ganz stolz Vater zu sein."

 

 

Ich möchte mit dieser Homepage etwas dazu beitragen, diese kleinen Wesen besser zu verstehen und ihnen ein anständiges und würdiges Leben zu ermöglichen. Es darf nicht sein, dass wieder eine Tierart einfach so verschwindet. Sie haben das gleiche Recht zu leben wie wir Menschen. Die strengen Vorschriften des Veterinär-amtes haben dazu beigetragen, dass solche Tiere nicht mehr in falsche Hände geraten können. Artgerechte Haltung hat oberste Priorität. So sollte es möglich sein, diese neugierigen, quirligen und liebenswerten Kobolde der Nachwelt zu erhalten.

 

 

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